Fünf WM-Titel für Yamaha

Fünf WM-Titel für Yamaha

Veröffentlicht am:

Der italienische Dauerbrenner

Valentino Rossi und sein Arbeitsgerät - die YZM-R1 - bleiben auch 2009 in der MotoGP-Weltmeisterschaft das Maß der Dinge. Der Italiener sicherte sich beim vorletzten Rennen in Malaysia vorzeitig die WM-Krone, und damit seinen insgesamt neunten WM-Titel. Die meisten WM-Titel (vier) in seiner Karriere hat Rossi auf einer Yamaha eingefahren. Hinter Rossi kämpft sein Teamkollege Jorge Lorenzo derzeit noch um den Vizetitel, für den der Spanier beim Saisonfinale in Valencia nur noch einen Punkte benötigt.

Neben dem Fahrertitel konnte das FIAT YAMAHA Team in der höchsten Motorrad-Rennserie auch die Teamwertung mit 531 Punkten für sich entscheiden.


Spies dominiert Superbike-WM

Auch in der Superbike-Weltmeisterschaft unterstrich Yamaha seine Leistungsfähigkeit und setzte gleich im ersten Jahr mit der neuen YZF-R1 ein großes Ausrufezeichen. Ben Spies, der als Neuzugang aus der amerikanischen Meisterschaft in das YAMAHA World Superbike Team gekommen, dominierte zusammen mit Noriyuki Haga die Saison und konnte sich am Ende gegen den Japaner durchsetzen. Mit elf Pole-Positions an 14 Rennwochenenden, 14 Siegen und insgesamt 462 Punkten aus 28 Rennen war Spies in dieser Saison der Superbike-Dominator.


Das Phänomen Crutchlow

Von null auf hundert ging es in diesem Jahr für den Supersport-Rookie Cal Crutchlow auf seinem Einsatzgerät, der YZF-R6. Der Brite aus dem YAMAHA World Supersport dominierte die WM nach belieben und schaffte es, bei 14 Rennen zehn Mal die Pole-Position zu ergattern. Am Ende der Saison standen für Crutchlow 10 Podiumsplatzierungen und fünf Siege auf dem Konto und in der WM-Tabelle verwies der schnelle Engländer mit 243 Punkten seine Verfolger auf die Plätze.


Antoni Cairoli gewinnt MX-1 Weltmeiterschaft

Bereits beim 12. von 14. Läufen stand der neue Weltmeister in der höchsten Motocross-Liga fest: Tony Cairoli gewann den Titel souverän und stand bei 14 von 14 (!) Rennen auf dem Podium. Neben dem Fahrertitel sicherte sich Yamaha mit der YZ450FM auch die Herstellerwertung in der MX-1-Klasse.


Langer Atem zahlt sich aus

Auch in der Langstrecken-WM setzte sich YAMAHA in diesem Jahr gegen seine Mitstreiter durch. Das private YART-Team um Teamchef Mandy Kainz aus Österreich sicherte sich mit den Fahrern Igor Jerman, Steve Martin und Gwen Giabbani nach zwei Vizetiteln in diesem Jahr den Endurance-Weltmeistertitel auf einer YZF-R1.


Alter schützt vor Titeln nicht

Auch in der Deutschen Superbike-Meisterschaft war die YZF-R1 mit ihrem Fahrer Jörg Teuchert nicht zu schlagen. Teuchert, der für das YAMAHA Motor Deutschland Team startete, konnte die ersten fünf Saisonrennen gewinnen und man hatte den Eindruck, dass es der Franke, der im Jahr 2006 ebenfalls auf einer R1 den Titel holen konnte, ab diesem Zeitpunkt etwas gemütlicher angehen ließ. Erst beim Saisonfinale konnte Teuchert seinen sechsten Sieg auf seinem Konto verbuchen, den Titelgewinn hatte der Supersport-Weltmeister von 2000 bereits beim vorletzten Rennen in Assen perfekt gemacht.

Durch Teucherts souveräne Leistungen während der gesamten Saison konnte YAMAHA auch die IDM-Markenmeisterschaft mit 410 Punkten deutlich vor Honda (366), BMW (276) und KTM (256) gewinnen.

 

<object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,29,0" width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qN1r_Cgd_gw&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" /><param name="quality" value="high" /><param name="menu" value="false" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="loop" value="false" /><embed src="http://www.youtube.com/v/qN1r_Cgd_gw&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" wmode="transparent" quality="high" menu="false" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340"></embed></object>

Zurück nach oben